Pressestimmen zu Sibrand Basa

Donizettis „Liebestrank“

"Der kann singen. Sibrand Basa [...] ein Tenor, dessen helle Stimme wirklich fließt, äußerst beweglich ist, sehr kultiviert abzustufen versteht und vor allem auch Sinn für die Wehmut der „furtiva lagrima“ aufbringt – ein Donizetti, in dem immer auch ein wenig Schubert mitschwingt. Das Publikum ließ den jungen Künstler lautstark wissen, was es von seinem großen Abend hielt." (Heinz W. Koch am 10.12.90 in Badische Zeitung)

 

Brittens „Les illuminations de Rimbaud“

In der Villa Hügel/Essen: "Wichtiges Glied im Ensemble ist der Sänger, von dem vielfältige Ausdrucksgestaltung gefordert wird. Für diese Aufgabe war der lyrische Tenor Sibrand Basa hervorragend prädestiniert." (Hans Burkhardt am 27.11.93 in der WAZ)

 

Mozarts „Entführung“ am Freiburger Theater

"Die großen Sympathieträger: Das Personal. Sibrand Basa, mit klarer, kräftiger Stimme, verlieh dem Belmonte die Persönlichkeit, deren diese liebenden Tenöre dringend bedürfen." (am 13.02.92 im Kulturjoker Freiburg)

 

Perfektion und Festlichkeit Bach in der Evangelischen Stadtkirche Karlsruhe

"Von den Gesangssolisten muss hier an erster Stelle Sibrand Basa genannt werden. Seine hervorragend geführte Stimme in allen Lagen, seine intelligente und musikalische Gestaltung der Arien und vor allem sein wunderschönes Timbre lassen für ihn eine vielversprechende Zukunft erwarten." (am 28.05.92 in Badische Neueste Nachrichten)

 

Sängerglück und Regiefiasko Janáceks „Katja Kabánova“ in Nürnberg

"Neben der Titelrolle ragte aus dem Ensemble die vom Komponisten zwar einfarbiger gezeichnete, aber mit leuchtender Musik beschenkte Figur des Kudrjasch (Sibrand Basa mit hellem, klarem, deutlich artikulierendem Tenor) heraus." (am 15. 03.1996 in Bayrische Staatszeitung)

 

Mozarts 'Entführung' am Aalto-Theater Essen

"An Konstanzes Seite ein – auch stimmlich – schlanker Belmonte. Sibrand Basa, lyrischer Tenor mit Mut zum Schmelz und sehr hell disponiert, formte sein Portrait des spanischen Edelmannes mit bestechenden Piano-Raffinessen." (am 02.09.96 in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung)

 

Wolf-Ferrari: DAS HIMMELSKLEID CD-Einspielung

"Le Prince de Sibrand Basa, que nous avons entendu dans Le Château des Carpathes de Philippe Hersant, est tout aussi convaincant." (Avril 1998, Sergio Segalini in Opera No. 223)

 

"Verraten und verurteilt" Bachs Johannespassion

"Das zügige und straffe Dirigat von Amsberg rückte die Erzählung des Evangelisten bewusst in den Mittelpunkt. Der Tenor vom Opernhaus Nürnberg war dafür der ideale Evangelist. Er bewältigte mit schwerelos hohem, geschmeidigem Tenor brillant seine Wahnsinnspartie, die auch Tenorarien einschloss." (am 06.04.1999 in der Lüneburger Zeitung)

 

"Singe, wem Gesang gegeben" „Die Meistersinger von Nürnberg“ in Nürnberg

"Sibrand Basa präsentierte sich als David lyrisch gewandt und tenoral geschmeidig." (Jens Vosskamp am 15.06.2004 in Nürnberger Nachrichten)

 

Merlins Insel Gluck-Opern-Festspiele am Staatstheater Nürnberg

"Als Regisseur Merlin, als Politiker und als Pfarrer präsentierte sich Sibrand Basa mit differenziertem und ausdrucksstarkem Gesang auf hervorragende Weise." (K.-F. Schulter in DAS OPERNGALS, NR. 5, 2005)

 

Sergej Prokoffief 'Die Liebe zu den drei Orangen'

Sibrand Basa als Truffaldino in 'Die Liebe zu den drei Orangen', Staatstheater Nürnberg (Foto: Jutta Missbach)

"Ein weiterer, vielleicht der bedeutendste Beitrag zur sängerischen Prokoffief-Version war Sibrand Basa in der Gestalt des Spaßmachers Truffaldino. Basa's intelligenter Witz, sein tänzerisches Feuerwerk und besonders seine klaren Tenorhöhen mit höchstmöglicher Textverständlichkeit (gerade hier war diese vonnöten) machten ein Interpreten-Ereignis aus seiner Rolle." (Bruno Neumann in „Bayerische Staatszeitung“, NR. 115, 2006)

 

22.04.2011

Bachs Johannespassion in Heilig Kreuz Augsburg

 

Kammersänger Sibrand Basa, der den Evangelist und die Tenor-Arien sang, meisterte seinen horrenden Part lebendig, stilistisch versiert und sicher, klangschön bis in die Höhen. Selbst als Erzählender verriet er Anteilnahme wie die spürbare Empörung in „Barrabas aber war ein Mörder“ oder die Trauer über das Verscheiden Jesu und sang die mit Orgel unterlegten Bibelzitate mit ganz anderer Farbe. Seine Arien wie „Erwäge, meine Seele“ – hier wunderbar von den Violinistinnen Barbara Baer und Pamela Rachel mit Viola d’amore-ähnlich verhaltenem Klang begeitet – gestaltete er durch schillernde Dynamik, die den idyllisch strömenden Mittelpart umspülte, aufgewühlt und plastisch. (Stephanie Knauer in Augsburger Allgemeine Zeitung vom 26.04.2011)